Autor Meyer
Sport

Spannung vor dem Derby: HSG Krefeld empfängt TUSEM Essen in der Glockenspitzhalle

Vor ausverkauftem Haus will die HSG Krefeld dem Favoriten TUSEM Essen ein Bein stellen – Trainer Schmetz setzt auf Leidenschaft, Kampfgeist und Heimvorteil.
Die Szene zeigt Spieler beider Mannschaften im Zweikampf

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Bild: Meyer

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Video: Shuttstock

Krefeld (eb). Am Samstagabend kommt es um 19:30 Uhr in der Glockenspitzhalle zu einem spannenden Duell in der 2. Handball-Bundesliga: Die HSG Krefeld empfängt den Traditionsverein TUSEM Essen. Beide Mannschaften haben klare Ziele für die Partie: Krefeld strebt an, sich im Tabellenmittelfeld zu stabilisieren, während Essen wichtige Punkte im Aufstiegsrennen sammeln möchte.HSG-Trainer Mark Schmetz blickt optimistisch auf das Spiel: „Essen bringt viel Qualität und Erfahrung mit, aber wir spielen zuhause und haben unsere Fans im Rücken. Wenn wir konsequent verteidigen und unsere Chancen nutzen, kann alles passieren. Es wird entscheidend sein, das Tempo zu kontrollieren und unnötige Ballverluste zu vermeiden.“

Zwei Siege in Folge

Krefelds Team hat zuletzt Selbstvertrauen getankt, nachdem es zwei Siege in Folge verbuchen konnte und in der Defensive Fortschritte zeigte. Kreisläufer Lukas Mertens lobt die Entwicklung der Mannschaft: „Wir sind als Team gewachsen, jeder kämpft für den anderen. Gegen Essen müssen wir genau das zeigen – Leidenschaft, Disziplin und Mut.“

Aufseiten des TUSEM Essen betont Cheftrainer Michael Hegemann die Wichtigkeit, konzentriert zu bleiben: „Krefeld ist heimstark und körperlich präsent. Wenn wir hier Punkte mitnehmen wollen, müssen wir von Beginn an wach sein und unser Spiel durchziehen. Wir dürfen ihnen kein einfaches Tempospiel erlauben.“

Das Derby verspricht den Zuschauern alles, was den Handballsport auszeichnet: Spannung, Tempo und Emotionen bis zur letzten Minute. Bereits im Hinspiel gab es einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich Essen knapp mit 30:28 durchsetzen konnte.Die HSG will diesmal Revanche. „Wir haben aus dem Hinspiel gelernt“, betont Schmetz. „Wenn wir unser Limit erreichen, ist Essen schlagbar.“

Die Begegnung wird von rund 1.200 Zuschauern erwartet, die für eine volle und stimmungsvolle Halle sorgen dürften.


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